Da geht nichts !?
Vorgestern war so ein Tag. Am Morgen sehr schnell unterwegs gewesen. 22 Kilometer, so um Schnitt um die 5 Minuten. Danach war ich dann den halben Tag platt. Den ganzen, wenn es ein Arbeitstag mit höheren Anforderungen gewesen wäre. Also den Nachmittag quasi vertrödelt: Shopping, aber ohne Kaufen, denn für irgendeine finanzielle Entscheidung war ich zu schlapp. Und dann Party. Ging ganz gut. Bis irgendwelche Frust und ein Geburtstagskuchen zusammen kamen, und ich gewissermaßen versuchte, das eine mit dem anderen zusammen runterzuschlucken. Hustentropfen auf ‘nem Stückchen Zucker, sozusagen.
Am nächsten Morgen wachte ich dann früh, adoch abersmals hungrig auf. Aber ich wollte doch laufen gehen! x Kalorien zu viel und dann auch noch faul im Bett, das geht ja gar nicht. Ging doch, denn nach dem reichlichen Frühstück kroch ich nochmal rein in die Falle – und erst um halb 3 wieder raus. Selbst für mich und einen Sonntag ungewöhnlich.
Fragt nicht, in welcher Verfassung ich mich auf meine Laufstrecke machte. Ich dachte erst ich sei schlapp. Ich dachte erst, ich müsste mir die Langsamkeit gönnen, wenn ich mir schon die Länge nochmal zumutete. Doch nach ein, zwei Kilometern waren Frust und Schlappheit wie weggeblasen. Ich flog förmlich über die Strecke, spürte die warme Frühlingsluft am Gesicht und den Geruch sprießenden Grüns in der Nase. Und dann gib’s ihm.
Muss ich erwähnen, dass mein Schnitt bei 4:52 Min./km lag. Völlig unerwarteten, erstaunlichen 4:52! Also: Sag’ nie “da geht nichts”!
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Uh, die passieren mir aber selten. Klar kommt es vor, daß man völlig verkorkst losläuft (und sich hinterher pudelwohl fühlt), aber eine 4:52 laufe ich auch nicht mit Hustentorte im Bauch. *blödel*
@Evchen:
Vielleicht liegt’s am guten norddeutschen Klima
Erst 22 in 5′er und am nächsten Tag ein Lauf i 4:52′iger Pace…. das kann sich echt sehen lassen. Super!