Jetzt drücke ich mich schon seit Stunden

20Sep10

Nur, dass hier nie und nimmer der Eindruck aufkommt, ich sei eine Über-Läuferin oder sowas. Nur berichte ich über meine Misserfolge (menschlicherweise) weit weniger begeistert als über meine Erfolge. Nun haben wir also (beinahe) wieder den Salat. Heute ist Tempodauerlauf dran, 15 Kilometer, wobei ich das harte Durchkloppen in 4:36 innerlich schon vorher auf 4:46 für die ersten 10 und 4:36 dann erst für die letzten 5 Kilometer runtergeschraubt hatte.

Allerdings fühlte ich mich heute Morgen schon nicht so gut (Kratzen im Hals), und dachte, kannste ja noch warten. Es kamen allerlei andere wichtige Aufgaben hinzu, unter anderem mein Job, den ich häufig von zuhause ausführen kann, aber ja dennoch ausführen muss. Dann noch Laufschuh-Logistik (also die bestellten, nicht passenden zum Onlinehändler zurücksenden), schließlich Anrufe und Mittagszeit, was natürlich das Trainingszeit-Möglichkeitsfenster für die kommenden 2 Stunden schließt.

"Laufschuh-Logistik"

So, JETZT reicht’s aber, mein lieber ISH! Ich scmeiße mich jetzt in die Laufklamotten, schnalle die blöde Garmin um, trotze dem Wind und den (wahrscheinlich sowieo nur eingebildeten) Halsschmerzen und werde rennen. Ein Ruck soll durch mich durchgehen. Und wenn ich’s geschafft habe, werde ich mich gut fühlen. Jawoll! (Tchakka!!!)

P.S.: Habe „es“ natürlich getan, und keine Spur von Müdigkeit oder Schlappheit. Im Gegenteil, nur 2 Kilometer etwas langsamer als 4:36 Min., dafür sehr viele deutlich schneller (und 4:30). Wer sagt’s denn?

Tempodauerlauf am 20. September



3 Responses to “Jetzt drücke ich mich schon seit Stunden”

  1. Hm. Bei dem Fazit kommt mir der Gedanke, du wärst eine Überläuferin … *grins*

  2. 2 Christiane

    @Hannes:
    Und zu wem sollte ich denn überlaufen😉 ?

  3. 3 Evchen

    Sympathischst! Allerliebst!

    Die meisten Läufer haben doch irgendwann mal so gar keinen Bock zu laufen, aber ich finde die Belohnung hinterher ungleich größer, wenn man sich gerappelt hat und bin der Meinung, daß nicht das Loslaufen irgendwann selbverständlicher wird (nur ein Bißchen), sondern man lernt, daß es einem danach so gut geht.


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