Tansania-Bergtouren 2014 (1)

18Mrz14

Wie einige von euch vielleicht wissen, habe ich mir in den vergangenen 2 Wochen einen Traum erfüllt und war erstens in Afrika und dabei zweitens Trekking in Richtung „Kili“. Wie es mir dabei ergangen ist, erzähle ich in aller Kürze und mit Bildern hier:

Los gings ab FFM mit dem Flugzeug über Addis Abbeba zum Kilimandscharo Airport (JRO). Von dort wurden wir abgeholt, und nach einer Hotelübernachtung ging es am nächsten Morgen weiter zum Arusha National Park, in dem sich der Mt. Meru befindet. Diesen 4566 Meter hohen Berg wollten wir zur Akklimatisierung nutzen.

Bei ziemlicher Hitze und Schwüle geht es also los auf den Trek. Der etwas längere Weg, den wir zum Aufstieg nahmen, ist mehr eine Fahrstraße, die zumindest für Jeeps geeignet und damit zum Wandern ziemlich anspruchslos ist. Dafür sahen wir von Anfang an viele Tiere, nicht zuletzt auch, weil unser Ranger Gideon wirklich engagiert war und ein Auge dafür hatte:

Affen im Arusha NP

Affen im Arusha NP

Auch den „Fig Tree Arch“ als weltweit einmaliges Naturwunder bekamen wir zu sehen…und sogar zu beklettern:

Big Figue Tree Arch

Big Figue Tree Arch

Während es auf unspektakulär breitem Weg höher ging, ereilte uns bald umso spektakuläreres Regenwetter – der Regen-Wald bewies uns unbeleckten Mitteleuropäern, dass er seinen Namen zu Recht trägt:

Trekking im Starkregen

Trekking im Starkregen

Für die, die es genießen können, hier ein Bild von den Pflanzen, deren unheimliches Grün manchen aus der Gruppe durch die Farben intensivierende Sonnenbrille förmlich stach:

Grüne Pflanzenpracht - ohne Sonnenbrille ;-)

Grüne Pflanzenpracht – ohne Sonnenbrille 😉

In der Folge geriet manche Flussklärung zu einem von mir verhassten Balanceakt:

Weg über einen angeschwollenen Fluss

Weg über einen angeschwollenen Fluss

 

Und zumindest diesen Wasserfall habe ich nicht mehr erklommen – zu glitschig die Felsen, zu groß die Wassermassen:

Wasserfall: glitschige Felsen

Wasserfall: glitschige Felsen

Nicht lumpen ließen sich aber zumindest die Giraffen, die hier dem Regen gelassener trotzen, als wir Menschen es je tun könnten:

Giraffen trotzen dem Regen

Giraffen trotzen dem Regen

Doch auch das größte Unwetter hört irgendwann mal auf (denkt man), und erst dann wird richtig erkennbar, wie schlimm es wirklich war:

Wassermassen: hautnah

Wassermassen: hautnah


Edit 23.3.: Bild eingefügt

Und natürlich kann es jederzeit wieder losgehen – doller, schlimmer, Kleidung stärker durchdringend als je zuvor:

Und noch mehr Regen

Und noch mehr Regen

Von diesem Tag – unserem ersten – an, waren wir also gewarnt. Froh, auf diesen ersten Abschnitt nur Hüttentrekking zu machen, trockneten wir unsere Sachen in farbenfroher Manier nach Ankunft im Lager. Wohlweislich, dass ein ähnliches Malheur im weiteren Verlauf die Reise zu einer ziemlich unangenehmen machen könnte:

Wäsche trocknen: bitter nötig!

Wäsche trocknen: bitter nötig!

Nach diesem trüben Anfang ging es am nächsten Tag deutlich freundlicher weiter. Mit tollen, herzerwärmenden Bildern aus sonnigen Höhen melde ich mich im nächsten Beitrag!

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